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geschrieben 2026 von Rika.
Veröffentlicht: 01.10.2026. Rubrik: Aktionen


Eine Gedankenreise in die Zukunft

Wir schreiben das Jahr 2100. Inzwischen hat sich sehr viel verändert. Die Autos auf den Straßen sind fast alle bereits mit einer KI ausgestattet und fahren selbst. Roboter laufen durch die Straßen und sammeln den Müll auf, der von Menschen liegengelassen wird. Auch zu anderen Zwecken werden viele Roboter eingesetzt, denn die möchten kein Einkommen bekommen und sind daher erschwinglicher als menschliche Arbeitskräfte. Bankomaten oder gar Geldscheine sucht man hier vergeblich. Alles ist digital und dadurch auch kontrollierbar geworden. Die meiste Arbeit, die vorher von Menschen verrichtet wurde, wird nun von künstlicher Intelligenz oder Robotern verrichtet. Nur noch anspruchsvolle Berufe wie Arzt werden von Menschen ausgeübt. Auch gibt es Menschen, die die Programme und KI überwachen und warten. Alle anderen Menschen bekommen nur noch ein Grundeinkommen. Dieses digitale System hat aber auch seinen Preis. Wenn sich jemand gegen dieses System auflehnt oder andere Dinge tut, die dem Staat irgendwie missfallen, kann der Zugriff zum Konto für gewisse Zeit entzogen werden. Die meisten Menschen haben jedoch nichts gegen dieses System. Sie sehen die neuen technischen Möglichkeiten als Freiheit. Sie freuen sich, ihr Auto nicht mehr selbst steuern zu müssen und ohne Arbeit leben zu können. Jedoch vergessen sie etwas Wichtiges: Je digitaler das System wird, desto gläserner wird der Bürger. Der Staat kann bis ins kleinste Detail jede digitale Aktivität nachvollziehen. Die Welt wird zu einem Überwachungsstaat. Genaugenommen handelt es sich dann nicht mehr um Freiheit, sondern um ein digitales Gefängnis.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 01.10.2026:
Kommentar gern gelesen.
Eines sei gewiss... 2100 werde ich nicht mehr erleben müssen. Liebe Rika, sorge vor damit du einen Ausweg findest um zu überleben.
Beste Grüße





geschrieben von Rika am 01.10.2026:

Lieber Angricolan, 2100 werde ich selbst auch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr unter den Lebenden weilen. Aber diese Zahl war auch nur eine fiktive Zahl. Wer weiß wie schnell bestimmte Dinge eingeführt werden ... Was die digitale Währung angeht, glaube ich sogar, dass das viel früher als 2100 eingeführt wird. Aber ich habe vorgesorgt.




geschrieben von Angricolan am 01.10.2026:

Liebe Rika... du hast also schon vorgesorgt, nehme an positiv und einiges vergraben, muss nicht unter der Erde sein. Ich selbst hatte vor Jahre so einiges für mich vorgesorgt, sollte Tag X kommen. Danach kam eine andere Zeit, musste kämpfen und gewann am Ende. Heute kann ich locker darüber schreiben und sollte der Tag X mal kommen habe ich genug dafür im Kühlschrank liegen.
Das klingt alles zweideutig und ist es auch denn den Plan B sollte jeder haben.
Ich habe bisher viele überlebt, bin der letzte Lebende einer Ahnenreihe, der noch eigene Kinder hat damit es weitergeht, Enkel gibt es einige. Bei mir im Treppenhaus hängt eine Ahnen-Galerie und jeden Morgen grüße ich den 100jährigen, wenn ich unten den ersten Kaffee zubereite. Gute Nacht vergesse ich allerdings ihm zu sagen... finde ich nicht schlimm, oder?
Schmunzelgrüße von mir zu Dir

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