Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
Menu anzeigenMenu anzeigen
hab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Rika.
Veröffentlicht: 05.10.2026. Rubrik: Fantastisches


Meine magische Gedankenwelt

Einmal habe ich euch bereits von meiner magischen Welt erzählt, in der Geschichte grübeln und Gedanken kreisen. Heute gibt es mal wieder eine Geschichte aus dieser Welt.

Ich öffne die gedankliche Tür, und Waldluft steigt mir in die Nase. Als ich hindurchtrete, spüre ich den Waldboden unter mir. Obwohl ich den Wald nicht sehen kann, weiß ich, dass er grün und sehr tief ist. Flügelschläge werden laut, und Tilaro, mein grüner Walddrache, kommt auf mich zu. Er lässt sich direkt neben mir nieder und kuschelt sich an mich. "Gut, dass du da bist, Rika", sagt er. Weitere Drachen kommen. Lunara, eine Götterdrachin mit weißen Schuppen, ist die Größte, obwohl sie erst wenige Wochen alt ist. Sie ist Tochter eines korrumpierten Gottes des Lichts, welcher mit mir damals eine Verbindung eingegangen war, um sie mit Magie zu zeugen. Lunara hat manchmal Selbstzweifel, ob sie eines Tages auch einmal vom Bösen besessen sein wird. "Hallo!", ruft sie und umarmt mich mit ihren mächtigen Drachenklauen vorsichtig. Esara ist die Nächste, die mich begrüßt. Ihre Schuppen schimmern vor allem violett, aber ein Teil davon ist grün. Sie ist die Mischung einer Wald- und einer Kriegsdrachin. Allerdings ist sie nur selten hier im Wald, da ihr Jagdtrieb sich schwer mit dem Frieden dieser Welt vereinbaren lässt. Meist ist sie auf der Drachenkriegsinsel. Langsam krabbelt ein weiteres Drachenmädchen herbei. Es ist Kirona, Esaras drei Tage alte Tochter. Auch sie ist ein Hybrid, denn sie bekam Esaras Walddrachenmagie und die Magie der Energie ihres Vaters, der im Kampf gegen schwarze Drachen sein Leben lassen musste. Kironas Schuppen sind silbern und nur wenig grün. Ihre Magie kann gefährlich sein, denn sie zieht Energie aus ihrer Umgebung, um diese durch einen Zauber zu entladen oder zu speichern. Sie musste erst lernen, nicht die Magie des gesamten Waldes an sich zu nehmen. Mit dieser Energie hat sie vier beeindruckende Fähigkeiten. Sie kann einen reflektierenden Schild errichten, der gegnerische Magie sofort zurückwirft und dazu noch umkehrt. Wenn ein schwarzer Drache sie angreift, prallt diese Magie ab und kommt als weiße Lichtmagie zu ihm zurück. Außerdem kann sie silberne Fesseln entstehen lassen, die den Gegner an Ort und Stelle festhalten. Außerdem kann Kirona die Magie der Gegner in sich aufnehmen und in Naturmagie umwandeln, die sie dann als silbernen Blitz in den Wald entläd und ihn stärkt. Derzeit ist sie aber erst dabei, alles über ihre Kraft zu lernen, was schwierig ist, da Energiedrachen sehr selten sind und es daher kaum einen Lehrmeister für sie gibt.

"Mama!", ruft eine Stimme, und Takyrius, das Kind von mir und Tilaro, kommt aus seiner Baumhöhle geflogen, um direkt auf mir zu landen. Er ist einfach nur ein Walddrache, der dazu noch sehr neugierig ist. Plötzlich höre ich zwei vertraute Stimmen - Pitt und Rosalie. Die beiden Gnome lassen sich von Xantor, einem Waldgeist des Windes durch die Luft wirbeln. Da Gnome niemals wirklich erwachsen werden, lieben sie kindliche Aktivitäten im Wald sehr. Sie sind gerade einmal einen Meter groß. Ich höre das Knacken von Zweigen, welches die Baumtrolldame Kimara und ihren kleinen Sohn Argo ankündigt. Der Kleine ist ebenfalls erst ein paar Tage alt, seine Wurzeln und astartigen Ärmchen sind noch kaum ausgebildet. Baumtrolle haben nur wenig Magie. Sie können Blätter in rasender Geschwindigkeit wie Laub zu Boden fallen lassen. Walddrachen wie Tilaro und Takyrius beherrschen die Macht über Wind und Erde, außerdem heilende Naturmagie.

Ein lautes Schnurren kündigt die Anwesenheit von Siraya an, eine magische Katzenkriegerin. Sie lebte lange Zeit unter den Katzenkriegern, nun will sie endlich Frieden finden. Ihre Magie besteht einfach darin, dass Katzenkrieger noch schneller als gewöhnliche Katzen sind. Ihre Krallen sind um das Vielfache schärfer als die ihrer Artgenossen, und sie haben Flügel, die sie ausfahren und mit denen sie fliegen können. Ihr Schnurren kann verschiedene Effekte auf andere Wesen haben. Es kann beruhigend, einschläfernd, heilend und schwächend wirken, was im Kampf sehr nützlich ist. Außerdem kann es die wahren Gefühle eines Wesens hervorrufen, auch, wenn diese noch so gut versteckt und verdrängt sind. Gerade schnurrt Siraya beruhigend, und ich streichle ihr weiches Fell. Außerdem gehören zu meiner Gedankenwelt noch zwei Formwandler-Kinder. Kalaro und Monila sind Menschen, können sich aber in verschiedene Tiere verwandeln können. Ich selbst habe die Magie der Gedanken in dieser Welt. Ich kann damit heilen, aber auch Barrieren errichten und Gegner vernichten. Meist geht es in dieser Welt friedlich zu, doch manchmal schaffen es Dämonen oder schwarze, böse Drachen durch die Barriere. Ich bin fast jeden Tag in diesem Wald, denn mir gefällt es hier. Diese Welt ist für mich sehr lebendig, und es fühlt sich so an, als würden die Wesen dort selbst denken, ohne, dass ich sie steuere. Ab und zu wird es nun Geschichten aus dieser Gedankenwelt geben.

counterhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

Mehr von Rika:

Eine Gedankenreise in die Zukunft
Die Logik der Liebe
Der besondere Mann, der mit Bäumen spricht
Die Teufelshexe, Teil 2
Der Mathematiker und die Hausaufgaben