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1xhab ich gern gelesen
geschrieben von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 03.02.2026. Rubrik: Unsortiert


Du meist es nicht ernst - Teil 5 ( Ende)

Teil 5

Die Folgen ließ Frauen übermütig werden. Im Einkauf gab es den Leiter und seine Mitarbeiterrinnen. Ich habe 9 Frauen unter mir, sagte er früher laut. War vorbei, auch dieses setzen sie sich mal nah zu mir.
Nach zwei Jahren sah ich nur Frauen, kaum Männer und aus dem Chef wurde die Chefin.
Sind wir hier bei Emma und die Schwarzer sitzt in der Chefetage? (keine ernste Frage)
Einige kündigten, zog da zügig mit nach. Vera Karl sagte dazu: Weicheier, nichts in der Hose, nur Luft. Darauf zog ich meine Kündigung zurück. Ich habe Mut in der Hose, trinke Orangensaft frisch gepresst und Smoothies.
Es begann eine seltsame Freundschaft mit Vera Karl. Sie sah mich nun mit anderen Augen. Die Aufstiegskandidatin duldete ich neben mir ohne Feindschaft. Sie hatte so einiges drauf was der Chefin gefiel. Mit Makeup und Schminke hatte es nichts zu tun.
Designer, Produktgestalter brauchen Ideen. Eckig machen andere, rund machten wir und handfreundlich dazu. Das da so einiges drin untergebracht wurde durfte nicht auffallen.
Die Stieftochter vom Kollegen ließ mich bei ihr einiges Erfreuliche unterbringen. Es ergab sich einfach. Sie blieb, meinte deine Wanne ist ideal. Der Witz war es gab keine Wanne nur eine tiefe Duschschale, ein Waschbecken ist tiefer.
Danke für die ruhige Nacht. Mir war es peinlich und ihr hatte es wohl unerwartete Freude gebracht. Bewusste Andrea, vom Aussehen lag eine Hungersnot hinter ihr meinte dein Bett an der Wand könnte unsere Gefahrenlage mindern. Bett an die Wand. Ich lag vorne, sie halt hinten. Wir trainierten es zwei Tage, um zu sehen, ob niemand aus dem Bett fällt. Ihr ich ziehe nun zu dir lehnte ich ab. Besuche erlaubt, mehr nicht. Der kürzeste Weg zur Tochter geht über die Mutter ersparte ich mir durch den türkischen Stiefvater. Das ist doch nicht dein Ernst sagte so niemand. Vera ahnte nicht, warum ich einmal zu spät kam. Den Grund kann ich hier offen nicht schreiben.
Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören. Der Hungerhaken, stehend vor dem Abi machte einen Schulausflug nach London für eine Woche. Sie kam zurück, stellte mir Volker vor. Unsere enge Verbindung war vorbei. Mein Bett kam wieder zurück an die alte Stelle. Ich putzte meine Fenster wieder selbst.
Mein: du kannst die zwei Kamele bei Ebay wieder abbestellen zum Kollegen ließ den ein Glas fallen vor Lachen. Scherben bringen Glück. Mein Glück war die Kleine so los zu sein.
Während ich das jetzt so schreibe, sitze ich am Fenster nach einem erneuten Firmenwechsel. Die Konkurrenz wollte mich haben und so ein Kopfgeldjäger, weiblich, warb mich ab. Mehr Gehalt, weniger Damen, kleineres Team, Start-Up Firma. Die Zukunft sieht rosig aus, unser Pool ist voll. Pool voll hieß nicht mit Wasser. Emirate, tolle Namen, tolle Länder, Flugreisen, Bahnfahrten. Achterbahn wäre ehrlicher gewesen.
„Wir halten durch, warten auf den Frühling“.
Da konnte ich nicht laut sagen Mädel du bist bescheuert. Ihr Papa finanzierte, sie glaubte, meinte und ich durfte sprühen wie eine Wunderkerze. Jede Wunderkerze geht mal aus.
„Ist das dein Ernst“, sagte sie nach meiner erloschenen Wunderkerze.
„Ich habe fertig“.
Sie wiederholte ihre Lieblingsworte Worte.
„Ich muss los den Ernst abholen von der Kita“.
Der Blick, diese sichtbare Unsicherheit, Unterdrückung des Lachzwangs, hatte mich voll in der Gewalt nun zu gehen. Der Start-Up war pleite.

Wer nicht alles jetzt ernst nimmt dem helfe ich nicht weiter. Wehe du fragst ob das mein Ernst ist, gebe es einfach nicht zu, niemals.
Ende, keine Fortsetzung mehr-

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