
Heute morgen hielt ich ein Kalenderblatt in Händen, auf dem in drei Registern ein Mann ein Blümchen in der einen Hand hält und mit der anderen den Pinsel schwingt, um eben jenes Blümchen auf die Tapete/die Wand aufzumalen. Hübsch säuberlich, ein Blümchen neben das andere. Dann klappt die Zimmertür auf, es trifft ihn ein Windzug - die Blume wird all ihrer Blätter beraubt, sodass er nur noch den Blütenstempel am Stiel in der Hand hat. Er malt unbeirrt weiter, aber fortan nur noch Punkte.
Auf dem neuen Kalenderblatt ist eine Menschenmenge zu sehen. Ein Hund in deren Mitte, der einem Mann seinen Pöter ins Gesicht hält. Der Mann regt sich auf. Darauf der Besitzer: "Seien Sie froh, dass es kein Pferd ist."
(Loriot)
ki zi ša₃ ĝal₂-la-ka ĝe₂₆-e a-na-me-en
Am Ort, der das Leben ermöglicht - ich, was bin ich da?
(En-ḫedu-ana, Inana-Hymnus nin-me-šara, 92)
niĝ₂ maš-ĝi₆-ke₄ ma-ab-de₆-a-ĝa₂ ša₃-be₂ nu-zu
Den Inhalt meiner Angelegenheit, die mir das nächtliche Omen gebracht hat, kenne ich nicht.
(Gudea, Zyl. A I, 27-28)
an-ta ḫe₂-ĝal₂ ḫa-mu-ra-ta-du
Vom Himmel her komme dir Überfluss zu.
(Gudea, Zyl. A xi 8)