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4xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 12.05.2026. Rubrik: Menschliches


Arme Socke

12. Mai, 7:15 Uhr und da stand er eben vor meiner Haustüre. Ein Mann, wohl schon Rentner mit einem Nebenjob als privater Päckchen-Auslieferer, vom Autokennzeichen von der linken Rheinseite. Das weiße Päckchen unter den Arm geklemmt rückte er nicht raus. Sein Scanner spielte verrückt und da lag sein Problem an diesem Morgen. Er kam von der Autobahn und ich war sein erstes Ziel.
Korrekt muss alles ablaufen doch der Scanner wollte nicht so wie Er. Es wurde 7:30Uhr, er verzweifelte da scannen sofort abbrach. Zwischendurch erfuhr ich so einiges von ihm, wohin nah noch, sein kleines privat Auto voll weiß verpackter Päckchen, er früh aufgestanden und jetzt diese Pleite. Er telefonierte, die Zeit lief weiter und mein Päckchen behielt er weiter. Es reicht sagte ich ihm, klären sie es ab und kommen dann wieder.
7:45Uhr, jetzt war er weg, stand nicht mehr vor dem Haus, war wohl zurück ins Lager gefahren. Bedenkt man seine Bezahlung pro Päckchen, die Spritkosten und anderes so kann er einem leidtun. Vielleicht sehe ich ihn heute noch einmal und mein Nachbar nebenan der seit einer Woche auf die Lieferung wartet, wie er mir eben sagte.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 12.05.2026:

Mittag, Päckchen lag an der Haustüre. Er hat wohl geklingelt, doch wer ist immer wartend im Haus. Ich möchte keine Pakete ausliefern aber...




geschrieben von Rika am 12.05.2026:
Kommentar gern gelesen.
Uff das ist ja wirklich blöd, wenn so ein Gerät nicht funktioniert. Ich verstehe nicht, wieso er dir das Päckchen nicht gegeben hat, was wäre denn wenn das Gerät länger nicht geht, dann müssten die Leute ja viel zu lang auf ihre Pakete warten.




geschrieben von Angricolan am 13.05.2026:

Liebe Rika, die Auslieferer haben Vorschriften, müssen bei Abgabe einscannen um die Abgabe zu bestätigen und es noch unterschreiben lassen. Bei DHL oder der Post ist es teilweise noch anders. Sie verlangen den Perso oder eine Vollmacht zu sehen um z.B. für meine bei mir wohnende Tochter ein Paket anzunehmen oder bei einer Abholstation( Geschäft) trotz Mitteilungsschein verlangt man eine Vollmacht.
Nun den Grund kennt doch mittlerweile jeder. Pächchen verschwinden, kommen geleert an usw. --- die Zeiten des Postboten, den man kennt sind lange vorbei. Heute hört man: ich spreche nur englisch, nix deutsch. Dazu wechseln ständig die Zusteller.
Noch hält es sich ländlich in Grenzen.




geschrieben von Rautus Norvegicus am 17.05.2026:
Kommentar gern gelesen.
Zweifellos ist es ein schwerer Job, Paket-Zusteller. Hunderte Pakete und Päckchen sind abzuliefern. Man kann es sehr gut in der Paket-Verfolgung erkennen: Noch 96 Stopps bis zur Auslieferung oder so ähnlich, um 12 Uhr mittags.

Die Zusteller bekommen auch von mir Trinkgeld, obwohl die bereits für ihre Tätigkeit vom Arbeitgeber entlohnt werden. Aber der Maurer in der Mittagshitze wird auch nicht nach der Anzahl der vermauerten Ziegelsteine bezahlt, sondern für seine Zeit. Wenn dann der Scanner auch noch gestört ist, trägt das nicht gerade zur Vereinfachung bei. 😐

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