Veröffentlicht: 11.05.2026. Rubrik: Menschliches
Oh, Mann oh Mann
Sie ist nett allerdings hat sie, Elena eine Angewohnheit, die nicht jeder mag. Sie lädt sich gerne selbst ein, hat dieses Gespür wo z.B. am Abend gegrillt wird im Garten oder eine Geburtstagsfeier ist. Na ja, schlimm ist es nicht und seid ihr Freund ausgezogen ist, besser sie hat ihn rausgeworfen, sehe ich sie mehr als vorher nah. Zur Begrüßung liebt sie die Umarmung dabei. Sie macht es und als Mann möchte man sie nicht brüskieren und abweisen. Ich lasse es zu, mache mit. Kommt sie am Abend so ist es, ich glaube es, ihre Flucht vor den zwei Kindern, besser Jugendlichen in ihrer Wohnung. Mutter braucht Abstand nach einem Arbeitstag, der oft das Wochenende mit einbezieht.
Einer muss die Kohle herbeischaffen. Die beiden Kindsväter zahlen brav. Allerdings für ihre kleinen Sorgen braucht Elena einen Zuhörer, Ratgeber weniger. Sollte sie sagen können wir mal nach hinten in den Garten gehen, es steht da unter einem alten Baum eine Holzbank, sage ich lieber direkt ja, um es hinter mich zu bringen. Ich bin tolerant und geduldig, ist der beste Weg bei einer gestressten Frau um die vierzig die zwar auftritt dominant aber auch ihre schwachen Seiten hat.
Nun hatte sie ein echtes Problem, bekam beim Zuhören Mitleid. Wer zwei Schwestern hat die älter, dazu geschieden und dadurch verarmt sind und mitwohnen wollen da brennt schnell die Hütte. Ihre beiden Kinder waren geflüchtet zu ihren Vätern, also zwei Betten in zwei Zimmern frei. Wohnungsbesetzung nannte es Elena die nun Fluchtgedanken hatte. Ihr fehlte das auswärtige Bett und dazu wollte sie einen Rat.
Mit Blick zur Wetterlage empfahl ich bei mir im Garten nah der Bank zu zelten, Camping zu machen. Ein Zelt ist vorhanden und nah der Grill. Sie nahm mich ernst überlegte sprechend wie alles zu gestalten wäre für länger vielleicht. Um es zu vereinfachen, warf ich ein Dixi-Toilette könnte sie neben dem Zelt aufstellen lassen und Duschen bei mir.
Das hättest du gerne kam. Ich blieb ernst, unterdrückte mein inneres Lachen. Als nächstes kam die Frage, ob ich nicht ein Bett oder Sofa frei hätte, denn es könnte ja regnen.
Jedes Problem braucht eine Lösung. Bei ihr sah ich kein großes Problem, sondern schnell die Lösung. Schätzchen sagte ich zu ihr, wir sollten zusammen deine Schwestern rauswerfen, ist doch deine Wohnung und nicht ihre lass uns jetzt zu dir gehen und aufräumen.
Würdest du es wirklich tun? Ich nickte, zog sie mit hoch und wir gingen zu ihrer Wohnung brauchten nur die Straße zu überqueren. Was dann ablief, würde ich es jetzt berichten könnte es Folgen oder Fragen dazu geben ob…. somit lasse ich es.
Ratz Fatz waren die zwei Wohnungsbesetzer raus. Elena ließ einen Sektkorken knallen und ich flüchtete als Elena im Bad verschwand.
Du lebst noch fragte mich mein neugieriger Nachbar von nebenan der wohl mich wieder von seiner Terrasse beobachtet hatte. Mal wieder neidisch heute rief ich rüber und dann sah ich den Blick von meiner Lebensgefährtin. Frauen kennen oft keinen Spaß und trauen einem Mann alles zu. Mann oh Mann wo warst du wieder, wir haben dich schon gesucht. Leider habe ich keinen Hund konnte so nicht sagen Hunderunde war angesagt.
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