Veröffentlicht: 18.07.2026. Rubrik: Nachdenkliches
Kleinstadtgeschichten 13 -Nein, ich habe keinen Hund!
Ohne Hund erspart man sich Ärger und noch einiges mehr. Warum wohl? Nun der Clan der vernarrten teilweise abgedrehenden Hündlein Liebhaberinnen, weniger Männer, ist meist nur auf Distanz zu ertragen.
Morgens um 7Uhr beginnt der Hundezirkus hörbar. Es beginnt mit dem Hundetourismus der jeden freien Parkplatz am Straßenrand einer Anliegerstraße besetzt. Es ist gleichzeitig nah der Zugang zu einem, wie man sagt grünen Bachtal mit einem unscheinbaren Rinnsal, das nur Wasser bei Regen füllt. Wie es mal vor 30 Jahren oder mehr aussah, wissen nur noch lebende Einheimische.
Mit Hund in der Gruppe da braucht es keine Tageszeitung mehr. Aktuelles wird hier im weiblichen Hunde-Clan gleich verbreitet ob wahr oder verdreht lasse ich offen.
Ohne Leinenzwang bedeutet sei wachsam, sonst hängt dir was am Bein, an der Hose oder unter dem Schuh. Kennt man, doch längst wird nun der Lesende sagen und sollten Kleinkinder bei ihm sein so kommen berechtigte Worte.
Vor 2020 gab es den einen Hund, danach zwei oder drei da es plötzlich Mode wurde und teilweise einsamer in den Wohnungen so ohne Mann. Der Hund schläft bei mir im Bett, es ist normal erschreckt nicht mehr den Mann ohne Hund, dem es erzählt wird.
Sitzt man auf einer Bank am Weg, genießt die Sonne und hört Theo komm bitte da weg so ahnt man der Kläffer lacht sich einen heimlich. Anweisungen an den Ehemann die gehört werden sind ohne dieses Bitte. Bitte nicht lachen es ist die hörbare Realität.
Wenn Spielplätze nicht eingezäunt sind in so einer Erholungslandschaft, für Millionen von Euros noch neu gestaltet zum Erholungsmagnet so geworden ahnt jeder friedvoll geht es da nicht zu. Wir können nicht alles kontrollieren sagt das Ordnungsamt, gibt auf, gab auf. Der Stadtrat stimmte ab und beschloss alle Hund dürfen frei herumlaufen ohne Leine so wie die Kinder. Es blieb nicht beim friedlichen Miteinander.
Alle Jahre wieder gab es Beißereien, Streitereien und die Polizei musste antanzen. Alles normal, wenn dann zwei Lager sich bilden, lesbar in den FB-Stadtgruppen. Zeigt sich da die Unterschicht, die Klugscheißerinnen, die armes Hundi Schreiberin, die stets ihren Senf dazu gibt, bekannt ist dafür. Die welche nichts sah, angeblich aber hörte gibt irgendeinen Unsinn von sich, wird noch mit Daumen hoch belohnt dafür. Die Admins, grinsen da wieder Neue sich anmelden, gleich aufgenommen werden. Einfach jetzt noch Werbung mit rein, gibt Kohle, wissen die User doch nicht.
Kleiner Hund gegen großer Hund. Der Kleine ohne Leine, die Halterin nur am Handy und dann der große Hund der vom Kleinen angegriffen wird. Todesschreie, nicht von einem Hund, von der Halterin, die merkt ihr kleiner frecher Hund wird in die Knie gezwungen. Sie tritt nach dem Großen und alles eskaliert, weil die eintreffenden Polizisten sagen der Hund ist eine Sache, klären sie es untereinander.
Facebook ist ein Kriegsschauplatz der Besserwisser und Altklugen, Hetzer und Fake-verbreiter.
Der große Hund nun von einem Fremden beruhigt an der Leine geht mit der Halterin von dannen nach dem Austausch der Daten für die Versicherung. Alles wieder im Lot jetzt?
Nein, nun wird mit einem Verletzungsfoto ein Feuer bei FB entfacht mit Behauptungen, die fern der Wahrheit sind. Gut gegen Böse, der kleinerer Hund ist der Gute. Wer FB kennt und den Hunde-Clan, der ahnt was da sich aufbaute. Kommentare gesperrt, Aufschrei und am Ende kommt vom Admin: Wir waren es nicht, die Kleinhundhalterin selbst. So blieb das Feuer am Brennen.
Schweigt sie danach? – Nein
Der Leser mag sich selbst ein Bild machen über den inneren Zustand nicht weniger Menschen deren Hund machen kann, was er will.
Es blieb spannend, neuer Tag und neue aufgedeckte Unwahrheit. Angeblich hätte die Polizei gestattet die Hundefotos öffentlich zu machen. Da kommt ein Nein von der Polizei in einem Kommentar. Was nun? Der angeschriebene Admin der Gruppe will alles laufen lassen, auch wenn es gegen die Gruppenregeln verstößt. Es ist also langsam ein offener Weg zum Amtsgericht wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte.
Zwei noch junge Mütter setzen also einseitig weiter die Sense an und am Ende kommt was? Schweigt sie danach? – Nein, der Admin machte dem dann doch durch Löschung beider Poste mit allen Kommentaren ein Ende.
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