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5xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 13.07.2026. Rubrik: Menschliches


Warme Hände

Die warme Hand, die gerne gibt, wird freudig angenommen. Was ist, wenn beide Hände sich wieder trennen, die gefüllte Hand zurückgekehrt an den Lebensort, vielleicht nah oder fern?
Das Wort Vertrauen und Dankbarkeit ist oft mit einem Fragezeichen versehen. Im Rückblick auf gehörtes, gelesenes meist berechtigt. Menschen nehmen gern, geben sie anschließend auch etwas zurück in anderer Form? Ich lasse es offen, denn wer hat damit noch keine Erfahrungen gemacht. Viele schweigen lieber jetzt, erinnern sich selbst.
Eine Begebenheit aus dem Verwandtschaftsbereich möchte ich doch erwähnen. Die Mutter, Witwe geworden und im eigenen Haus lebend mit Tochter und deren Ehemann und Sohn überschrieb ihr das Haus. Ab da begann ein Leidensweg mit Nichtbeachtung und mehr. Am Ende nach einem Suizidversuch und Klinikaufenthalt erhängte sie sich in der Autogarage ihrer Tochter vor deren Fahrzeug. Danach wurde das Haus alles war vorbereitet umgebaut.
Kein Besuch kein Erbe ist ein bekannter Satz.
Was ist der richtige Weg?
Den Erben einmal Schulden hinterlassen? Sie können ablehnen, müssen nur die Beisetzung bezahlen.
Warme Hände erzeugen bei nicht gleicher Verteilung Chaos und Streit. Allerdings heute sind harmonische Familien selten geworden. Etwas ist immer das Neid erzeugt und dabei von Angeheirateten angestiftet wird. Mein kluger Ur-Großvater sagte ab und zu, es wurde immer erzählt: Die verdammten angeheirateten Weiber. Er hatte 3 Söhne mit Ehefrauen, die untereinander voller Neid waren. Heute lacht man drüber, kennt keine Einzelheiten mehr weiß, aber einer war kinderlos, hatte nur Wohnrecht auf Lebenszeit konnte nichts verkaufen in seinem Hausteil. Das Testament war früh geschrieben worden vom noch lebenden Hauseigentümer.
Heute wird anders gelebt wie gestern. Kommen Alte Herren zusammen so hört man Geschichten aus ihrem Leben und was sie noch erwarten, für Wünsche haben. Sie lachen oft auch über sich selbst und etwas kommt als Satz immer. Nach uns die Sintflut ist es nicht.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Rautus Norvegicus am 13.07.2026:
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Ich habe das Glück, weder irgend etwas erben, noch vererben zu können. Die meisten Menschen leben nach dem Motto: Nehmen ist seliger denn geben.

Da ich nichts zu vererben habe, gibt es von mir nur eine Sterbegeld-Versicherung zugunsten meiner Tochter, damit sie nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Alles wird bezahlt werden, einen Namen wird es nicht geben, ich wünsche mir eine anonyme Urnen- Beisetzung in einem Massengrab😁 Ist alles schon so vertraglich fixiert. Nein, Quatsch, anonym in einem Urnenfeld oder so ähnlich heißt das.

Dann kann mich wenigstens niemand auch noch verfluchen ☺️
Liebe Grüße

🐀 Rautus

Liebe Hessehex,

Frauen können schon anstrengend sein😉




geschrieben von Hessehex am 13.07.2026:
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In der Verwandtschaft meines Mannes gab es 2 "angeheiratete W..". Eine erbte das teure Kaffeeservice, die andere wollte die dazu gehörende Zuckerdose nicht herausrücken. Aus "Daffke" (Trotz) stellte die Servicebesitzerin immer, wenn die Zuckerdosenbesitzerin zum Kaffee kam, den Zucker in einer leeren Konservendose auf den Tisch!




geschrieben von Rika am 13.07.2026:
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Hallo Angricolan. Eigentlich traurig, dass es so etwas heutzutage noch gibt, also Neid unter Familien. Da passt einmal wieder folgender Satz. Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht!




geschrieben von Rautus Norvegicus am 13.07.2026:
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Liebe Rica,

in meiner Familie gab es untereinander schon Mord, schwere Körperverletzung, diverse Schlägereien, Diebstahl, Betrug, Veruntreuung, x schwere und sehr schwere Auto- und Motorradunfälle, die insgesamt jahrelange Klinik-Aufenthalte nach sich zogen. Wir waren 7 "Buben" und eine kleine Schwester.

Aber irgendwie gelang es immer, nach außen hin die mittelständische, gutbürgerliche Familie zu spielen. 😁 Nur gut, dass wir nie irgend etwas mit einem Nachlass untereinander regeln mussten.


🐀

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