Veröffentlicht: 29.07.2026. Rubrik: Satirisches
Staugedanken
A3 und mal wieder steht alles. Neben mir schminkt sich eine Frau schon seit 10 Minuten, auf mein Lächeln reagiert sie nicht. Ich überlege was ich heute Mittag esse, wo ist mir egal. Komisch Spargel fällt mir spontan ein aber auch ein Pferd sehe ich rechts auf der Weide stehen, ein weißes. Sie lächelt nun, zurück rutscht ab mit dem Lippenstift, Gedankenchaos entsteht.
Es fängt schon an mit Schimmel auf dem Spargel wobei da die Verpackung eine wesentliche Rolle spielt, Sterilität oder sorgfältige Waschungen vor dem Verpacken hilft enorm.
Wenn die Sporen fliegen sollte eingeplant werden eine stetige Aggressivität, der Mensch nebenan merkt: Du bei dir kann was nicht stimmen, Schimmel in deiner Umgebung?
Nun hinzuweisen auf eine Reitgelegenheit, eigenes Pferd und so, oder auch von anderen reiten lassen, un-beritten zu sein erzeugt ein Lächeln. Zu feucht wohl gelebt, sagt man in Akademikerkreisen. Diese Probleme sind bekannt auch aus Brauereien im Weißbiergebiet.
Bevor nun jemand meint dieser Text gehört ins Poesiealbum, nein da fühlte ich mich unwohl. Wer sein Schätzchen hegt und pflegt, es nicht zu feucht lässt, hat lange Freude dran, es altert auch nicht so schnell. Der Lack ist bei Dir ab, sagte neulich eine Frau zu mir aus Bayern. Ich war erschrocken ob ihrer Worte. Nun beim näher hinsehen bemerkte ich etwas: Der Storch brachte sie wohl im vorigen Jahrtausend und eine Kosmetikerin würde nur sinnlose Zeit verschwenden, ein wie ich hörte altbayrisches Problem heute. Einfach gesagt dafür, was das sichtbare Aufpeppen betrifft, würde einem Mann den Weg in die Armut aufzeigen. Er sollte sich lieber einen Neuwagen zulegen, Schimmel-frei aber für den Autobahnritt gen Norden, da leben die schönsten Frauen, bestens geeignet.
Nun frage ich mich immer mal wieder: Wer hat dieses Schild aufgestellt Tempo 130 erlaubt?
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