Veröffentlicht: 28.05.2026. Rubrik: Nachdenkliches
Was nun Uschi?
Uschi ist eine geschiedene Frau, Rentnerin, mit drei erwachsenen Kindern und einem Lover mal eng mal wieder ohne ihn im Wechselbad der Gefühle. Sie zeigt sich dominant, bestimmend und ist leichter mit Abstand zu ertragen. Deutschland 2026 ist eine bunte Kulturwelt selbst mit Blick in viele Familien. Wie passt da Bio-deutsch und Bunt-Familie zusammen? Nun gut da einer vom anderen etwas lernen kann so glaubt man. Nur da gibt es Uschi die Domina was Familienfeiern oder Feiern allgemein betrifft. Für sie gehören alkoholische Getränke dazu, muss ja nicht mit dem eigenen Auto fahren. Bus, Bahn und Uber-Taxi gehen da auch. Im Rheinland lebt man halt so ist ihre Devise.
Uschi mag nicht jeder in der Familie. Besonders schwer hat es da ein Schwiegersohn, der Lebensbegleiter der anderen Tochter verzichtet auf eine Heirat, Uschis ältere Tochter, mit Blick zur Mutter lehnt heiraten ab. Viele Paare mit Kindern leben so. Die Kinder wurden größer und Uschi unruhiger, will doch nur das Beste für ihre Kinder. Ihr Schwiegersohn ist für sie gleich von Anfang an der Looser gewesen. Er musste ständig ihren brutalen Spott aushalten oder flüchten in Anwesenheit anderer. Es reicht sagte da die verheiratete Tochter, wir wollen dich nicht mehr sehen, keinen Kontakt mehr.
Uschis Lover, eine Geburtstagsfeier war angesagt, konnte nicht mit, hat eigene Enkelkinder, die ihn brauchten. Uschi war erkennbar geladen, hörbar sauer auf so einiges. Keine Heirat bei ihrer noch verbliebenen Tochter, die im Haus ihres Lebensbegleiters wohnt, nicht abgesichert ist für später. Seine Familie, lebend mit anderen Werten und ohne Alkohol zeigt Distanz, macht mehr nur Small Talk.
Keine große Geburtstagsfeier diesmal, der Kreis kleiner als sonst, aber Uschi hatte diesmal die Küche dominierend für sich allein. Sie zeigte allen eine perfekte Frau und Mutter zu sein. Hilflos sah die Tochter mehr schweigend zu, der Hausherr lächelte ließ sie gewähren. Besser nicht mit Uschi streiten sie einfach wie gewohnt machen lassen, er übersieht und überhört, was von ihr kommt. Nach dem Abendessen begann wieder Uschis Startschuss zum Aufdrängen von alkoholischen Getränken in Form von Hochprozentigem. Trotz Ablehnung hörte sie nicht auf, man fragte sich, warum alles wieder nur damit sie trinken konnte, ihren Pegel mehr erhöhen nach der nun aufgeräumten Küche?
Ein kleiner Kreis saß zusammen, unterhielt sich, lachte dabei was Uschi nicht mit einbezogen verärgerte. Ihr Promillespiegel war da schon brenzlich und sie brauchte ein Opfer, zeigte sich mutig. Mit ich liebe dich zu einem älteren Herrn, der sie auf Distanz hielt, fing sie an. Seine Nullreaktion auf diese Worte ließ sie sich am Kopfende des Tisches erheben ihn zu greifen, ihn gegen seinen Willen auf den Mund zu küssen. Er lehnte sich etwas zurück, verbat sich derart Übergriff und wurde wieder angefasst und mehr nach hinten aus dem Gleichgewicht gebracht mit der Gefahr auf die Steinfliesen zu fallen da sein Sitzplatz keine Rückenlehne besaß. Mit etwas Glück konnte er es verhindern durch Hilfe des neben ihm sitzenden Herrn. Er stand auf, fragte was das sollte. Da einige weiblich Anwesende lachten, ihm aber nicht zum Lachen war, stand er auf, um zu erkennen die Tochter war nach oben im Haus geflüchtet, kannte das unberechenbare Verhalten ihrer Mutter unter Alkohol.
Fazit aus allem: Keine Entschuldigung der übergriffigen Mutter kam oder erfolgte später. Dieses lach drüber von den Anwesenden passte nicht zu der Situation da die schulpflichtige Tochter/Enkeltochter alles beobachtet hatte.
Wo sind die Grenzen des Anstandes in einer Familie?
Diese Enkelin hat ein distanziertes Verhältnis zu ihrer Oma. Für den Autor kein Wunder. Alkohol zerstört harmonische Verbindungen in Familien. Der Leser wird vielleicht selbst derartiges kennen. Die betäubungsdroge Alkohol hat viel zerstört und viel dem Menschen dadurch genommen.
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