Veröffentlicht: 14.05.2026. Rubrik: Menschliches
Wer hilft nicht gerne
Elena, etwas kennt der Leser ja schon von ihr, rief aufs Festnetz bei uns an, nicht auf meinem Handy. Der Grund, mir kurz darauf bekannt zeigte von ihr sowas wie Vorsicht, gleichzeitig mir gegenüber würde so weniger Ärger den Anfang nehmen. Ihr Auto streikte, sie im Dienst im KH und ich sollte sie dort abholen. Meine Lebensbegleitung gab grünes Licht dafür, durfte Elena abholen.
Da stand sie nun, neben ihr die privaten Sachen aus ihrer alten Familienkutsche. Es sah aus, als wollte sie verreisen. Diesmal blieb die enge Umarmung mir erspart. Es war ein schlechtes Zeichen und an ihrem Gesichtsausdruck brannte in ihr mehr als nur ein Feuerchen.
„Danke das du direkt gekommen bist, musste nicht lange warten. Totalschaden, Schrottpreis bleibt für mich übrig“.
„Mein Beileid, lade ein und keine Tränen wegen einem 20 Jahre alten Auto. Dein Daimler hat doch lange gehalten und viele Männer innen gesehen“. Sie sagte nur du Arsch zu mir, lud ein und saß dann neben mir.
Schweigende Rückfahrt, keine Worte, keine Musik, kein Stau. Es gab also noch Wunder, die auf der A3 selten sind, um diese Uhrzeit. Es war kein Wunder, ihre Kinder schienen es schon zu wissen, waren nicht anzutreffen. Mama ohne ihr geliebtes Auto den qualmenden Diesel ist wie ein schwerer Schicksalsschlag, wie ein Sterbefall. Ich wollte schon Urne sagen, schwieg lieber. Auf mein bis bald, du schaffst das schon ging ich schnellen Schrittes hin zur Treppe, nicht zum Aufzug, der fehlte stand unten. Ich komme gleich zu dir rief sie mir nach.
Mein Herzblatt empfing mich mit den Worten das ging aber schnell, wollte sie sonst nichts von dir. Jetzt erwähnen sie kommt heute noch zu uns ließ ich besser.
Auf Sonne folgt Regen, mit Blick zum Wetter bei der ARD.
Wenn sie kein Auto hat, wie kommt Elena jetzt zum Dienst? Woher sollte ich es wissen, gibt ja S-Bahn, den Bus noch. Frauen und Fragen. Telefon, ich blieb sitzen. Es ist bestimmt für dich kam. Ich reagierte nicht. Sie stand auf, ging mit dem Telefon in die Küche und schloss die Türen. Es dauerte, bis sie zurückkam. Jetzt fragen war es Elena könnte etwas auslösen, obwohl wir getrennte Schlafzimmer haben, schon länger. Lebensgemeinschaften wollen flexibel bleiben, geben sich so mehr Freiheiten.
Lachend, ein Zeichen für sie hat gute Laune, kam sie mir nah gab mir einen Kuss.
Ist was fragte ich. Alles ok, gab sie zur Antwort. Es war Elena, sie hat einen Fahrer, der sie mitnimmt zur Klinik du brauchst sie nicht zu fahren. Elena sah ich bisher nicht mehr. Meinem Herzblatt trau ich so allerhand zu, doch eifersüchtig war sie bisher noch nicht, ist mir vielleicht auch nicht aufgefallen.
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